Revision und Umdisponierung der Orgel zu Alverdissen



Das Gehäuse der Alverdisser Orgel stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit
von Johann Adam Östreich (1776-1865) aus Oberbimbach (Fulda).
Ein gleiches Gehäuse befindet sich in Pford (Schlitz-Pford) Vogelbergkreis,
jedoch ohne die in Alverdissen später angefügten äußeren Prospektfelder.
Ein im Jahre 1963 eingebautes Orgeldach wurde wieder entfernt.
Das Pfeifenwerk stammt weitgehend von Ernst Klassmeier aus dem
Jahre 1913. Die Substanz der Orgel war gut, wurde aber teilweise durch:
Absenken des Winddrucks und unsachgemäßes Abtragen der Kerne
verschlechtert.

Unsere Gegenmaßnahmen:
Wiederherstellen des originales Winddrucks und erneuern der zerstörten
Pfeifenkerne.
Die wegen des Orgeldachs vielfach gekröpften Holzpfeifen wurden wieder
in den Originalzustand zurückgeführt.
Einige anlässlich des letzten Umbaus eingebaute Register, die nicht zum
Pfeifenwerk Klassmeiers passten, wurden entfernt und neu besetzt.


Die Disposition der Orgel lautet nun mehr:

I - Manual:
- Prinzipal 8‘
- Holzflöte 8‘
- Oktave 4‘
- Traversflöte 4‘
- Quinte 2 2/3‘
- Blockflöte 2‘
- Mixtur 3f.

II - Manual:
- Gemshorn 8‘
- Holzgedeckt 8‘
- Prinzipal 4‘
- Gedackt 4‘
- Oktave 2‘
- Quinte 11/3‘

Pedal:
- Subbass 16‘
- Holzprinzipal 8‘
- Bourdun 8‘
- Choralbass 4‘

©2018 Tobias Schröder - Michael Schröder Orgelbau Inh. Tobias Schröder
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